„Additive Manufacturing Plaza“ auf der Digital Factory 2015

Additive Fertigungsverfahren (Additive Manufacturing, AM) und moderner Maschinenbau werden heute immer öfter in einem Atemzug genannt. Dort, wo einst Werkstücke aus dem Vollen gefräst wurden, wird heute nicht selten mithilfe von 3D-Drucktechnologien durch das schichtweise Auftragen von Material ein Bauteil erzeugt. Daher greift die kommende Hannover Messe das Thema mit „Additive Manufacturing Plaza“ als Sonderschau innerhalb der Leitmesse Digital Factory auf. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) ist mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Additive Manufacturing“ ebenfalls Teil dieser Sonderschau.
Seit der Gründung dieser Arbeitsgemeinschaft im VDMA ist das breite Interesse der Maschinenbauer an der Nutzung von 3D-Druck-Technologien für den industriellen Einsatz einmal mehr deutlich geworden: Bereits ein halbes Jahr nach der Gründung sind mehr als 60 Mitglieder aus Industrie und Forschung Teil der Arbeitsgemeinschaft. Inhaltlich geht es um die Bereitstellung von Verfahrens-Know-how, Praxiserfahrungen mit Bauteilen sowie neue Ideen für den Einsatz dieser innovativen Technologie. „Grundsolide Maschinenbauunternehmen haben die Schichtbauverfahren für sich entdeckt und setzen diese Technologien erfolgreich für anspruchsvolle Anwendungen ein: Werkzeuge, Greifersysteme, und vieles andere mehr. Diese Erfolgsrezepte wollen und müssen wir in den Maschinenbau tragen“, sagt Rainer Gebhardt, Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft „Additive Manufacturing“ im VDMA, hierzu auf Anfrage.
Auf einem Fachsymposium zu diesem Thema, das gemeinsam vom VDMA und der Digital Factory ausgerichtet wird, geht es am Nachmittag des 14. April 2015 im Convention Center auf dem Hannover Messegelände um die Bedeutung dieser Herstellverfahren für den Maschinenbau. Dabei geht es um eine Übersicht der Technologien und Potenziale für den Maschinenbau, um industrielle Kunststoff- und Metallverarbeitung im Anlagenbau, um Anwendungen mit Metall wie Werkzeuge, Leichtbau für die Automobilbranche, um Anwendungen im Kunststoff-Bereich, etwa in der Robotik oder Verfahrenstechnik und um Markt- sowie Technologieentwicklungen bei Anlagenbauern oder Dienstleistern.

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