Autodesk optimiert 3D-Druck-Prozesskette

Additive Herstellungsverfahren wie der 3D-Druck werden die Art, wie wir konstruieren und Dinge erschaffen sicherlich ein Stück weit revolutionieren. Doch laut Carl Bass, CEO von Autodesk, Inc. mit Sitz in San Raphael im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien, hinkt die Realität den tatsächlichen Möglichkeiten hinterher. Deshalb möchte Bass einen konkreten Beitrag dazu leisten, das Innovationstempo zu erhöhen und sie für Millionen verfügbar und für Milliarden relevant zu machen, wie aus einer Unternehmensmeldung zu vernehmen ist. Er kündigte daher zwei Neuerungen an, mit denen der Systemanbieter die 3D-Druck-Technologie vorantreiben möchte.
Spark ist eine offene Softwareplattform für den 3D-Druck, die eine optimierte Verbindung zwischen 3D-Software und 3D-Druckern herstellt. Der Grundgedanke ist dabei vergleichbar mit dem Android-Betriebssystem für Smartphones und Tablets: Die Hersteller von 3D-Druckern können die Plattform als Basis für ihre Entwicklungen nutzen, ohne sich dabei Sorgen um eine eigene Software oder Kompatibilitätsprobleme machen zu müssen. Außerdem wird Autodesk einen eigenen 3D-Drucker auf den Markt bringen, der als Referenz für die Nutzung von Spark dienen soll. Durch Offenlegung der Konstruktion soll die Erforschung neuer Möglichkeiten des 3D-Drucks weiter beschleunigt werden.

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