CAD-Datenimport

Bei Stand-alone-Lösungen wird großer Wert auf qualitativ hochwertige Schnittstellen gelegt. Dies gilt insbesondere bei CAM-Programmen. Nach dem Datenimport von Neutralformaten oder Nativformaten über Direktschnittstellen werden beispielsweise in PEPS Heilungsmechanismen aktiviert, die gegebenenfalls die Patches im 3D-CAD-Modell schließen.

Das typische Prozedere beim Datenimport eines Werkzeug- und Formenbauers sieht folgendermaßen aus: Der Auftragnehmer erhält von seinem Kunden 3D-CAD-Daten des Artikels, die er nutzt, um daraus das Werkzeug und die Spritzgussform zu konstruieren und natürlich auch zu fertigen. Dabei ist er oftmals mit fehlerhaften Ausgangsdaten des Kunden konfrontiert.
Als Datenaustauschformat hat in den vergangenen Jahren Step Iges den Rang abgelaufen; verstärkt werden auch native Formate wie Catia V5 oder Siemens NX bereitgestellt. „Beim Datenimport haben wir in der Regel, unabhängig vom gelieferten Format, keine Probleme“, erläutert Jürgen Gassen, Produktmanager bei der Cimatron GmbH mit Sitz in Hamm. „Fehlerhafte Eingangsdaten finden wir oft dann vor, wenn das gelieferte CAD-Modell zuvor durch mehrere CAD-Systeme gewandert ist. Zwar liegt meist noch ein Volumenmodell vor, aber die es begrenzenden Flächen haben keine sauberen Kanten mehr und sind nicht mehr geschlossen“, sagt Gassen. Nun könnte man sich daranmachen, dieses CAD-Modell über Reparaturfunktionen zurechtzuflicken, um es durch die eigene CAD/CAM-Prozesskette durchschleusen zu können. Dies ist aber nicht der Ansatz von Cimatron! Der nämlich ist ein fehlertoleranter.
Reine CAD-Volumenmodellierer benötigen in der Regel perfekte Volumenmodelle, um damit weiterarbeiten zu können. Beim CAD-Modul von Cimatron E, das auf der aktuellen Acis-Kernelversion R21 basiert, ist dies alles nicht notwendig. Alle Prozessschritte können mit einem Flächen- bzw. einem offenen Volumenmodell durchgeführt werden, ohne dass diese zuvor repariert werden müssen.

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