CAM

Bei der Werkzeug- und Formenherstellung geht es um Schnelligkeit, Genauigkeit und Oberflächengüte. Optimierte Fräswege sind zum Beispiel daran zu erkennen, dass der Fräser nicht in der Luft arbeitet und Zustellbewegungen über Eilgänge minimiert wurden – all dies sind unnötige Bewegungen, die bei einer guten Frässtrategie nicht vorkommen. Cimatron schreibt seit 1982 Unternehmensgeschichte und entwickelt von Beginn an die Frässtrategien selbst. Das ist, wenn man so will, eine Kernkompetenz des Unternehmens. Andere Systemanbieter kaufen Fräsalgorithmen hinzu – so wie es Cimatron beim CAD-Kernel tut, jedoch nicht beim CAM. Dies merkt man zum Beispiel an der Oberflächengüte. Oberflächen, die über Cimatron E bearbeitet wurden, sehen richtig gut aus!
In den letzten Jahren wird vermehrt auch 5-Achsen-Simultanfräsen eingesetzt, insbesondere beim Schlichten, um mit möglichst kurz eingespannten Werkzeugen arbeiten zu können. Gerne wird dies medienwirksam am Beispiel eines Impellers gezeigt. Allerdings: Impeller gehören im Allgemeinen nicht zum Aufgabengebiet eines Werkzeug- und Formenbauers. Somit ist der Impeller auch kein Benchmark für Cimatron E. Klassiker im Werkzeug- und Formenbau sind Bearbeitungen von Formkernen, Kavitäten, Platten, Elektroden, Stempeln oder Gesenken. Natürlich kommt auch hier die 5-Achs-Simultanbearbeitung zur Anwendung, doch spielen dabei ganz andere Anforderungen eine Rolle als bei einem Impeller. Die ersten 5-Achs-Algorithmen entwickelte Cimatron vor gut zehn Jahren. Diese wurden im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert. So kann heute eine Kavität in einer sehr hohen Oberflächenqualität geschlichtet werden, die ein nachträgliches Polieren überflüssig macht. Vor wenigen Jahren war das auch deshalb noch nicht denkbar, weil es die Werkzeugmaschinen gar nicht hergegeben haben.

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