Dentalbranche wendet sich 3D-Druck zu

In Deutschland gibt es rund 8 000 Zahnlabore, die sich allerdings bislang schwer mit der Digitalisierung ihrer Prozesskette tun. Gleiches gilt übrigens auch für die Zahnärzte. Immerhin ist mit dem Einzug von 3D-Scannern in der Dentalbranche ein Wandel in dieser Hinsicht eingetreten. Und 3D-CAD-Daten sind unbedingt notwendig, um von den Vorzügen Additiver Fertigungsverfahren profitieren zu können. Der Grund für die bisherige Zurückhaltung ist einerseits das Anfangsinvestment: „Wir sprechen hier von Beträgen im Bereich von mehreren 10 000 bis 100 000 Euro –, aber auch in der Aneignung spezieller Kenntnisse dafür“, erklärt uns Eric Erickson, Product Manager und zuständig für den Sales Support EMEA bei Stratasys. Doch können Zahnärzte und Zahnlabor auf die Expertise von Stratasys Ltd. mit Sitz in Eden Prairie (US-Bundesstaat Minnesota) und Rehovot (Israel) vertrauen, das eigens ein Expertenteam für die Belange der Dental-Branche aufgebaut hat, zu dem auch Erickson gehört. Das ist praktisch einmalig in der Branche.
Stratasys deckt mit seinen zahnmedizinischen 3D-Drucklösungen nahezu alle Anwendungsfälle ab. Es lassen sich Implantate, Kronen oder Schienen (Brücken) als Anwendung in der Kieferorthopädie in hoher Präzision fertigen. Natürlich können auch Arbeitsmodelle, die zuvor in Gips angefertigt wurden, und Provisorien mit 3D-Druckern der Objet-Serie und ihrer PolyJet-Technologie erzeugt werden. „Das Ziel unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist, exakt die Materialeigenschaften des Gebissess wiederzugeben“, bringt Erickson die ehrgeizigen Pläne des Systemanbieters auf den Punkt.

Share:

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Am meisten gelesen

Get The Latest Updates

Subscribe To Our Weekly Newsletter

No spam, notifications only about new products, updates.

Aktuelle Ausgaben

d1g1tal AGENDA 2025/01 Titel

d1g1tal AGENDA 2025/01 (digital)

Die Ausgabe 2025/01 der d1g1tal AGENDA stellt den neuen Technologie-Trendradar vor und fokussiert auf den digitalen Zwilling und die Verwaltungsschale (AAS) als Schlüssel für Interoperabilität in der Industrie. Die Titelstory beleuchtet Elisa Industriq als neuen Player im Markt für Operational

Zur Ausgabe
d1g1tal AGENDA 2025/01 Titel

d1g1tal AGENDA 2025/01 (print und digital)

Die Ausgabe 2025/01 der d1g1tal AGENDA stellt den neuen Technologie-Trendradar vor und fokussiert auf den digitalen Zwilling und die Verwaltungsschale (AAS) als Schlüssel für Interoperabilität in der Industrie. Die Titelstory beleuchtet Elisa Industriq als neuen Player im Markt für Operational

Zur Ausgabe

Related Posts

Genesis Backup

Buchtipp: Das Genesis Backup

Es gibt ja mittlerweile eine Reihe von Büchern, die sich mit dem Thema künstlicher Intelligenz beschäftigen. Neben Frank Schätzings „Die Tyrannei des Schmetterlings“ gehört die Genesis-Triologie von Dale Harwin sicher zu den intelligentesten Büchern, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Read More »

you're currently offline

Malcare WordPress Security