plm-auswahl

Die zehn größten Fehler bei einer PLM-Software-Auswahl

Die Wahl einer passenden PLM-Software ist ein komplexer und zeitaufwendiger Prozess. Jeder Fehler kann dabei ins Geld gehen und verschwendet Zeit. Umso wichtiger ist es, mögliche Schwachstellen bereits im Vorfeld zu berücksichtigen, zu analysieren und so Fehler zu vermeiden. Dabei hilft folgende Checkliste, die die ERP-Auswahl konzipiert wurde, aber auch für andere unternehmensweite Applikationen, wie PLM-Software, seine Gültigkeit hat (Quelle: ERP-Infoportal).

  1. Die mit der Auswahl beauftragten Mitarbeiter sind nicht freigestellt, sondern in andere Projekte eingebunden.
  2. Es wird nicht genug Zeit für die Auswahl veranschlagt.
  3. Die Geschäftsleitung ist in die Systemauswahl nicht genügend eingebunden oder missachtet die Ergebnisse des Expertenteams.
  4. Nur ein Teil der betroffenen Mitarbeiter wird an der Prozessanalyse beteiligt. So werden unter Umständen wichtige Prozesse außer Acht gelassen.
  5. Das Pflichtenheft enthält mehrere hundert Fragen und beschränkt sich nicht auf die wichtigen Kriterien. Oder aber das Gegenteil ist der Fall: Es wird gar kein Pflichtenheft erstellt.
  6. Zu viele Systemanbieter sind in die jeweiligen Phasen des Auswahlprozesses eingebunden.
  7. Den Anbieterpräsentationen wird nicht ausreichend Raum gelassen.
  8. Es werden keine Bewertungskriterien für die Endauswahl der Anbieter festgelegt.
  9. Es besteht keine Bereitschaft, die bestehenden Prozesse zu überdenken und gegebenenfalls zu optimieren.
  10. Dauer und Kosten der Systemimplementierung werden unterschätzt.

Es fällt in den Aufgabenbereich des Systemanbieters, hier unterstützend einzugreifen, um Fehler zu vermeiden. Etwa bei der Darstellung möglicher Soll-PLM-Prozesse.

SHARE THIS

RELATED ARTICLES

LEAVE COMMENT

Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau betrachten Startups als strategisch wichtige Partner für die Zukunft ihrer Industrie. Eine VDMA-Mitgliederbefragung zeigt: Knapp drei Viertel der Firmen planen die Zusammenarbeit mit Startups in den nächsten drei Jahren. Auch kleine und mittlere Unternehmen sind in der Startup-Welt unterwegs.

READ MORE

Zusammenarbeit mit Aston Martin Red Bull Racing fortgesetzt

12. März 2019 . by d1g1tal-Redaktion

Mit der Verlängerung ihrer Innovationspartnerschaft mit dem Formel-1-Team Red Bull Racing setzt Hexagon Manufacturing Intelligence diese bereits über ein Jahrzehnt währende Zusammenarbeit fort.

READ MORE

“Made in Germany” braucht mehr Agilität

11. März 2019 . by d1g1tal-Redaktion

Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe, diskutierte im Rahmen der Zukunftskonferenz Digital Life Design (DLD) gemeinsam mit Hans J. Langer von der EOS Group und Stefan Vilsmeier von Brainlab über die Zukunft von „Made in Germany“.

READ MORE

TWEETS

you're currently offline

Malcare WordPress Security