Software-defined Industry (unser Bild: Ansys, im Kontext von Software-defined Vehicle), künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge haben das Zeug, die industrielle Fertigung grundlegend zu verändern. Doch nur gemeinsam entwickelte Standards und der intensive Austausch im Rahmen der vorwettbewerblichen Zusammenarbeit ermöglichen den Durchbruch dabei. Einmal mehr werden die wesentlichen Themen dafür auf dem diesjährigen prostep ivip Symposium 2026 diskutiert.
52 Monate oder 120 Wochen? So unterschiedlich sind die Entwicklungszeiten in der europäischen und chinesischen Automobilindustrie. Die Diskrepanz ist überdeutlich, jedoch ist sie nur eine Momentaufnahme im weiteren Rennen um Marktanteile. Die Nase vorn haben werden in Zukunft diejenigen, die neue Technologien auf Basis von Ansätzen wie Software-defined Products oder Agentic AI für sich zu nutzen wissen, die gleichzeitig aber auch die Art und Weise, wie mit Partnern zusammengearbeitet wird, kritisch hinterfragen und weiterentwickeln.
Genau diese vorwettbewerbliche Zusammenarbeit organisiert der prostep ivip Verein mit Sitz in Darmstadt. Die Organisation bringt führende Industrieunternehmen, IT-Systemanbieter und Forschungseinrichtun- gen zusammen, um Methoden und Prozessdesigns für künftige Produktplattformen zu entwickeln. Im Vorstand vertreten sind die weltweit tätigen Unternehmen Volkswagen, Airbus, AVL, Mazda, Unity sowie die Exzellenzuniversität TU Berlin – ein Beleg für die Relevanz und die inter- nationale Strahlkraft der Handlungsempfehlungen.
Neue Prämissen
Der Schwerpunkt in der Produktentstehung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben: Die Vorstellung von einem Produkt, dessen Wertbeiträge weitgehend von Hardware und elektrischen beziehungsweise elektronischen Komponenten kommen, ist einer Vorstellung gewichen, die Produkte in einem ganzheitlichen Kontext betrachtet – als Systeme und Teile von größeren Systemen (Systems of Systems, SoS).
Eine Schlüsselstrategie aus technologischer Sicht zur Umsetzung von SoS-Produkten ist die Plattformstrategie. Allerdings handelt es sich dabei nicht nur um eine einzige Plattformstrategie, sondern mindestens um zwei:
- eine kombinierte Hardware- und E/E-Plattform für die Entwicklung, von mechanischen Komponenten, Systems-on-a-Chip, Sensorik und Controller
- eine Softwareplattform für die Bereitstellung von Middleware und
Produktbetriebssystem.
Wer bei Plattformstrategien, Agentic AI und neuen Formen der Zusammenarbeit nicht nur mitreden, sondern mitgestalten will, hat am 14. und 15. April im Frankfurter Kap Europa die Gelegenheit dazu. Das prostep ivip Symposium bringt Entscheider, Vordenker und Praktiker aus Industrie, IT und Forschung zusammen – für zwei Tage, die Networking, Wissenstransfer und strategische Weiterbildung verbinden wie kaum ein anderes Event der Branche. Sichern Sie sich Ihren Platz.










