Additive Manufacturing

Fortschritte beim 3D-Druck notwendig

Ein Industriekonsortium unter Führung von Victrex plc mit Sitz in Thornton Cleveleys, Großbritannien, will Innovationen auf dem Gebiet des industriellen 3D-Drucks voranbringen. Als Teil des Konsortiums entwickelt Victrex neue PAEK-Hochleistungspolymertypen auf chemischer Basis, die speziell für die Verarbeitung in additiven Fertigungsverfahren geeignet sind. Die zurzeit in einigen 3D-Verfahren eingesetzten PAEK-Materialien waren ursprünglich für Spritzguss- oder Extrusionsverfahren entwickelt worden.
Der Großteil der vorgesehenen Anwendungen zielen auf die Luftfahrtindustrie. Es sind aber auch Einsatzfelder in anderen Bereichen wie der Medizin vorgesehen. Victrex wird in dieser Sache von der britischen Innovationsagentur Innovate UK gefördert. Weitere Mitglieder des Konsortiums sind Airbus Group Innovations, EOS, University of Exeter, E3D-Online, Hieta Technologies, South West Metal Finishing und Avon Valley Precision Engineering.
Ein wichtiges Ziel ist dabei die Verbesserung der Recyclingrate von Pulvern, die beim Lasersintern verwendet werden. Dies könnte die Herstellungskosten senken. Außerdem widmet sich das Projekt Prozessinstabilitäten, wie Unberechenbarkeiten von Trennschicht-Adhäsion und Oberflächen-Finishing beim auf Filament basierenden 3D-Drucken. 
Bis 2018, so der Plan, sollen Demonstratoren zur Verfügung stehen, die die Wirtschaftlichkeit von Additiven Verfahren verbessern. Lesen Sie auch mehr zu Fortschritten bei Additiven Fertigungsverfahren in der kommenden 3/2016 Ausgabe von ECONOMIC ENGINEERING, die Mitte Juni erscheinen wird.

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