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Grafikkarten werden zu Number Crunshers

Grafikkarten sind für die performante Ausgabe von Visualisierungen bei einem Computer verantwortlich. Sie werden entweder als PC-Erweiterungskarten (über die Bussysteme PCI, AGP oder PCI Express) mit der Hauptplatine verbunden oder sind im Chipsatz auf der Hauptplatine enthalten. Die wichtigsten Komponenten sind GPU, Video-RAM, RAMDAC sowie die Anschlüsse für externe Geräte wie Monitor. „In den letzten Jahren ist der Trend zu erkennen, dass Grafikkarten die Möglichkeit der freien Programmierung bieten“, sagt Stefan Hummel, Field Marketing Manager, Professional Solutions/EMEA bei der PNY Technologies Quadro GmbH mit Sitz in Würselen bei Aachen. Inzwischen ließen sich auch aufwendige Berechnungen auf der Grafikkarte durchführen, auch jenseits dessen, was zur Darstellung der Objekte auf dem Bildschirm benötigt werde. Zu dieser Entwicklung hat der Anbieter von professionellen Grafiklösungen Nvidia maßgeblich beigetragen, indem er nicht nur vorgefertigte Funktionen zur Grafikbeschleunigung, sondern auch Programmierhilfen, sogenannte Software Development Kits (SDKs), für Entwickler anbot, so dass diese ihre eigene GPU-Programme schreiben konnten, ohne den Assembler Code beherrschen zu müssen. Nvidias neue GPU-Generation nennt sich Kepler. Der Kepler-Chip ist für alle Produktlinien von Nvidia verfügbar: GeForce (Preisspanne zwischen rund 50 und 1 000 Euro, ausreichend für 2D-Anwendungen wie MCAD und ECAD) sowie Quadro (150 bis 4 000 Euro, bis etwa 1 000 Euro empfehlenswert für Midrange 3D-CAD-Anwendungen wie Inventor oder SolidWorks, im höheren Preissegment ab etwa 2 000 Euro für Highend-Visualisierungsanwendungen wie 3d Studio Max oder PI-VR Fred).

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