Herausragende Beiträge zu GPU-Computing geehrt

Die Technische Universität Dresden (TUD), das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und SimuNova (TUD-Ausgründung) sind von der Nvidia Corporation mit Sitz in Santa Clara im US-amerikanischen Bundesstaat zum CUDA Center of Excellence ernannt worden. Als gemeinsame Organisation dient ein gemeinnütziger Verein, nämlich Dresden-Concept.
Die Forscher aus Dresden haben in verschiedenen Projekten die Leistungsfähigkeit von GPU-Computing bewiesen. So haben Mitarbeiter des Zentrums für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden und des HZDR Simulationen von hochkomplexen Vorgängen, wie sie in neuartigen Verfahren zur Krebstumorbestrahlung oder in Fusionsreaktoren auftreten, für Grafikprozessoren (GPUs) zugänglich gemacht. Diese Berechnungen benötigen gewöhnlich mehrere Wochen auf den schnellsten Rechnern der Welt und können nun in wenigen Tagen durchgeführt werden. Weiterhin wurde die Auswertung casino internet sehr aufwändiger und kostenintensiver Experimente in der Biologie und Radiologie so weit beschleunigt, dass die Messgeräte effizienter ausgelastet werden können. Auch in Bereichen, in denen man typischerweise keine Beschleunigung durch Grafikprozessoren erwarten würde, wie Datenbanken oder ASIC-Synthese, konnten die Mitglieder des Centers Erfolge aufweisen. Aufgrund dieser Erfahrungen konnte auch SimuNova, ein Anbieter von generischen Programmiermethoden für Simulationsrechnungen zum Beispiel mit der Matrix-Template-Library (MTL), als Partner gewonnen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit nutzen Wissenschaftler aus Biologie, Informatik, Physik, Maschinenwesen, Medizin und Mathematik sowie die beteiligten Industriepartner die Synergien. So bieten die Mitglieder des Centers of Excellence unter anderem eine praxisnahe Ausbildung in GPU-gestützten Computersimulationen für Studenten an. Weiterhin sind monatliche Vorträge von Experten auf den unterschiedlichen Einsatzgebieten von GPU-Computing sowie ein jährlicher Workshop geplant.
Beachten Sie auch den Übersichtsbeitrag zum Nvidia-Portfolio in der aktuellen Ausgabe 2/2012 von ECONOMIC ENGINEERING.

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