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Inneo erweitert mit VR und AR sein Portfolio

Die Virtuelle Realität (VR) erobert zunehmen die Fertigungsindustrie. Vor allem seit Apple Augmented Reality (AR) kürzlich mit „ARkit“ auf vielen seiner Geräte als Standard implementiert hat und Google mit „ARcore“ nachgezogen hat, rollt regelrecht eine virtuelle Welle auf die reale Welt. Und da weltweit vertretene Firmen wie Ikea und Amazon Tausende von Artikeln virtuell zum Anfassen auf den Tisch oder in die Wohnzimmerecke stellen, ist das Thema inzwischen bei vielen Menschen angekommen. Die Vorteile sind unverkennbar und weil die Technologie so intuitiv ist, ist sie für jeden nutzbar.

Inneo Solutions GmbH (Ellwangen) hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und sich im Bereich Virtual Engineering genauso früh engagiert und mit Technologien von PTC wie ThingWorx Studio (unser Bild) und mit Plattformen auf Basis von Unity-Lösungen eine große Expertise angeeignet, die die Nutzung von 3D-CAD-Daten in einen ganz neuen Kontext mit zusätzlicher Wertschöpfung möglich machen.

Der 3D-Content, wie ihn Google, Apple aber auch Microsoft nennen, wird in Zukunft eine wesentliche und zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, mit V/A/M Reality das Engineering und auch Marketing beziehungsweise Vertrieb in einer bisher nicht gekannten Qualität zu unterstützen. Mit derartigen virtuellen Techniken ist es nämlich möglich, die Funktionen der Maschinen so real aufzuzeigen, dass man meint, man wäre nicht nur dabei, sondern sei mittendrin im Geschehen. Vernetzt zum Digitalen Zwilling lassen sich auch der laufende Betrieb überwachen oder Wartungsvorhersagen treffen.



Der Service vor Ort kann sich über eine 3D-Brille oder ein Tablet über AR unterstützende Informationen einblenden, 3D-Modelle anzeigen, Erfahrungen mit Spezialisten Austauschen oder sich sogar zur zu wartenden Maschine navigieren lassen, wodurch Fehler vermieden werden und sich die Laufzeiten erhöhen.

Aber auch im Marketing erschließen sich neue Felder. So werden dem Kunden die 3D-Modelle nicht nur zur virtuellen Begehung der Anlagen bereitgestellt, sondern können auch animiert werden. Produkte können in ihrer Funktion vorab präsentiert werden und dem potenziellen Kunden kann ein Erlebnis geboten werden, das den Verkaufsprozess optimiert und somit dem Anbieter wie dem Käufer wesentliche Vorteile bietet.

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