Innovationsmanagement innerhalb der Produktentstehung

Der Innovationsprozess gehört neben dem Produktentwicklungs- und dem Compliance-Prozess zu den wesentlichen Bestandteilen der Produktentstehung und des Produktlebenszyklusmanagements insgesamt. Innovation gehe jeden in einem Fertigungsbetrieb etwas an, meint Markus Rosemann, Solution Owner Product Innovation bei der SAP AG mit Sitz in Walldorf, und ergänzt: „Der Innovationsprozess ist ein End-to-End-Prozess, der die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen betrifft, also Controlling, Entwicklung, Fertigung, Marketing, Service, Support und Vertrieb.“

Wesentliches Element ist eine Industrialisierung der Ideensammlung, wobei alle Stakeholder, also auch Kunden, im Sinne einer Open-Innovation-Strategie eingebunden werden sollten. Oftmals wird dies anhand eines Trichtermodells beschrieben. Zielführende Ideen müssen möglichst schnell in bewertbare Produktkonzepte überführt werden, um sie dann mit Projekt-, Portfolio- und Anforderungsmanagement-Anforderungen in Einklang zu bringen. Es kommt also zu einer Verdichtung von Vorschlägen nach bestimmten Kriterien (Filterfunktionen). „Der Innovationsprozess hat sehr viel mit Disziplin und nicht allein mit Kreativität zu tun. Innovation bedeutet ja nicht, die beste Idee zu haben, sondern es gilt die Frage möglichst umfassend zu beantworten: Wie lässt sich ein neuer Lösungsvorschlag erfolgreich und schnell in den Markt tragen“, sagt Rosemann. Der Begriffe „erfolgreich“ und „schnell“ sind hier entscheidend.

SAP begleitet den Innovationsprozess mit seinen Lösungen für Ideenmanagement und PPM. Da der Prozess auch analytisch unterstützt werden muss, stellt SAP über das Lösungsportfolio von SAP BusinessObjects konkrete Messgrößen zur betriebswirtschaftlichen Bewertung zur Verfügung.

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