Interlacing

ähnelt dem Zeilensprungverfahren. Auf dem Monitor werden zwei Bilder dadurch erzeugt, dass die Bildinformation zeilenweise getrennt wird. Bei einer Monitorauflösung von 1920 x 1080 werden 540 der 1080 Zeilen für das linke und die gleiche Anzahl für das rechte Auge bereitgestellt. Der Monitor verfügt vor der Scheibe über ein Polarisationsraster, das die geradzahligen Zeilen horizontal und die ungeradzahligen vertikal polarisiert, um die Bilder für das linke und rechte Auge zu trennen. Dabei wird jedoch die Auflösung halbiert, was im Kinobereich keine Einschränkung bedeutet, weil es bei bewegten Objekten nicht sonderlich auffällt. Im Engineering-Umfeld freilich ist dies ein K.o.-Kriterium: Bei einer über mehrere Zeilen laufenden Linie fehlt ja praktisch jeder zweite Bildpunkt, was man tatsächlich auch merkt. Es hilft auch nichts, die Auflösung zu verdoppeln, weil der Effekt bestehen bleibt. Allerdings: Ein großer Vorteil von Interlacing ist, dass mit relativ preiswerten Ausgabegeräten gearbeitet werden kann.

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