Neue Softwaregeneration aus Dortmund

Auf der Hannover Messe präsentiert die ISD Group mit Sitz in Dortmund die aktuellen Versionen ihrer Systemlösungen Hicad (CAD), Helios (PDM) und Helicon (Produktkonfiguration). Mit der Produktgeneration 2011 will der Systemanbieter seinen Ansatz der integrierten Produktentwicklung mit maximaler Flexibilität für den Anwender fortsetzen.
Hicad ist jetzt auch als 64-Bit Version erhältlich. Durch die unbegrenzte Hauptspeichernutzung lassen sich selbst größte Produktmodelle vollständig laden und komplette Baugruppen mit mehreren 10.000 Teilen, wie sie im Schwer- und Sondermaschinenbau keine Seltenheit sind, schnell visualisieren, modifizieren und analysieren. Auch der Wechsel zwischen mehreren gleichzeitig geöffneten Produktmodellen wird so extrem beschleunigt. Zusätzlich zur 64-Bit-Architektur konnte in Hicad 2011 durch die konsequente Optimierung der Kernfunktionalität die Performance in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen um Faktoren gesteigert werden. Weitere wichtige Neuerungen im Überblick:

  • erweiterte Modellierung, beispielsweise rotatorische Wiederholungen
  • neue Visualisierungsmöglichkeiten durch Panoramen und individuelle Texturen
  • erweiterte Ansichtsfunktionen, wie Schnittansichten mit Wahl der Sichttiefe, bidirektionale 2D-Ansichten und Revisionswolken
  • neue Schweißnahtfunktionalität
  • IFC-Schnittstelle
  • Automatismus für Werkstattzeichnungen mit Funktionen für Fertigungsunterlagen und Übersichtszeichnungen
  • Prüftool zur sicheren Implementierung kundenspezifischer Bauteile und Varianten im Anlagenbau
  • Konfiguration von Steigleitern und neue Designvarianten-Anschlüsse.

Mit der neuen Lösung wird zum ersten Mal eine branchenübergreifende integrierte Lösungsplattform für die automatisierte Gesamtprojektverwaltung zur Verfügung stehen. Damit wird es für alle Anwender möglich, selbst bei sehr komplexen Aufgabenstellungen und mehreren parallel arbeitenden Konstrukteuren, jede Phase ihrer Projekte rationell und unkompliziert zu verwalten und lückenlos zu überblicken. In der Version 2011 ist die BIM-/PLM-Lösung zunächst für das Bauwesen umgesetzt worden, wird aber künftig auch für den Maschinenbau zur Verfügung stehen. Diese Integration sorgt unter anderem für eine deutliche Vereinfachung und Beschleunigung von Ableitungskonstruktionen und sichert die kontrollierte Wiederverwendung.

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