Parallaxe

Je nachdem, von welcher Position aus ein Objekt betrachtet wird, ändern sich die Parallaxe zwischen den beiden Bildern und der Betrachtungswinkel. Verändert der Beobachter seine Position, muss die Bildverarbeitungssoftware entsprechend korrigieren, soll ein realitätsgetreuer Eindruck vermittelt werden. An den 3D-Brillen angebrachte kleine Reflektorkugeln helfen, die Position des Betrachters relativ zur virtuellen Szene zu ermitteln. Ihre Position wird von einer Kamera beziehungsweise einem oder mehreren Infrarotsensoren erkannt. Es gibt verschiedene Technologien, die Parallaxe und den Betrachtungswinkel geeignet zu korrigieren. Auch auf Seiten der VR-Software gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Automatismus für nichtgetrackte Brillen zu bieten. Bei CAD-Software lässt sich der Sehwinkel oftmals von Hand einstellen, so dass die Entfernung variiert werden kann. Tracking wird gerne bei größeren, nah am Betrachter befindlichen Szenen benutzt, etwa wenn sie an einer Powerwall dargestellt werden. Bei einer Cave mit Mehrseiten-Projektion ist stets ein Tracking notwendig, weil sonst keine sauberen Perspektivdarstellungen möglich sind. Auf Dauer ermöglicht der Umgang mit dieser Technik ein deutlich ermüdungsfreieres Arbeiten. Allerdings ist diese Art der Positionsanpassung eine teure Angelegenheit, denn sie geht schnell in die Zehntausende und auch Hunderttausende von Euro.

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