2018_037_Spatenstich fuer den ZEISS Innovation Hub KITSpatenstich für den ZEISS Innovation Hub @ KIT (v. l. n. r.): Bernd Stober, Bürgermeister der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen; Prof. Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales; Professor Michael Kaschke, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG; Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg; Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT; Dr. Ulrich Simon, Corporate Research & Technology der Zeiss AG; und Dr. Michael Thiel, Mitgründer der Nanoscribe GmbH. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Spatenstich für den Zeiss Innovation Hub @ KIT

Mit einem feierlichen Spatenstich hat Zeiss heute auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit der Errichtung eines neuen Standortes in Deutschland begonnen. Dort entsteht wie im Oktober 2017 angekündigt ein gemeinsam mit dem KIT und Nanoscribe, einer Ausgründung des KIT, genutztes Innovationsgebäude – der Zeiss Innovation Hub @ KIT. Als Nutzer sind neben dem Unternehmen und dem KIT aktuelle sowie künftige Start-ups und Ausgründungen von beiden Partnern vorgesehen. Den Spatenstich vollzogen daher die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, und der Vorsitzende des Konzernvorstands der Gruppe, Professor Michael Kaschke.

 

„Ein starkes Signal für den Wissens- und Technologietransfer in Baden-Württemberg – Zeiss und das KIT gehen gemeinsam die Themen Technologietransfer und Gründerkultur an. Die Region Karlsruhe und insbesondere das KIT ist ein hervorragender Standort für den neuen Innovation Hub: mit seinem besonderen Gründerklima, etablierten Kooperationen zwischen den relevanten Partnern in diesem Bereich und der Innovation als drittes Standbein neben Forschung und Lehre. Hier werden nicht nur überzeugte Gründerinnen und Gründer unterstützt, es werden auch Neugierige angeregt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

 




Aus innovativen Ideen marktfähige Produkte machen

Im Innovation Hub erhält die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft, deren dritte – mit Forschung und Lehre gleichrangige – Aufgabe die Innovation ist, die Möglichkeit, neue Flächen für eigene Ausgründungen und Innovationsaktivitäten anzumieten und ihnen längerfristige Perspektiven am Standort zu geben.

 

„Der Zeiss Innovation Hub @ KIT stärkt die Innovation am KIT und intensiviert den engen Austausch mit der Wirtschaft. Unseren Ausgründungen bietet der Hub Raum, aus innovativen Ideen und aktuellen Forschungsergebnissen zügig marktfähige Produkte zu machen – von denen Wirtschaft und Gesellschaft profitieren. Gleichzeitig bietet er spannende Perspektiven für unsere Absolventinnen und Absolventen“, sagte der Präsident des KIT Professor Holger Hanselka.

 

Engere Partnerschaft an einem der innovativsten Standorte Deutschlands

Mit dem neuen Gebäude siedelt sich Zeiss als weltweit agierender Technologie- und Innovationsführer der optischen und optoelektronischen Industrie in unmittelbarer Nähe von namhaften Instituten der Spitzentechnologie und Hightech-Start-ups an.



Professor Michael Kaschke erklärte dazu: „Mit dem Zeiss Innovation Hub @ KIT wollen wir unsere mehr als zehnjährige enge Partnerschaft mit dem KIT weiter ausbauen und am Campus Nord von den Potenzialen eines der innovativsten Standorte Deutschlands profitieren. Wir wollen hier den kreativen, technologisch hervorragend ausgebildeten Absolventen Raum für ihre Ideen und Projekte, aber auch berufliche Perspektiven bei Zeiss bieten.“

 

Unter anderem wird das in 3D-Mikro-Druck und Mikrofabrikation tätige Unternehmen Nanoscribe als Nutzer in das Gebäude einziehen. Nanoscribe ist eine Ausgründung des KIT aus dem Jahr 2007, an der Zeiss nahezu von Anfang an beteiligt ist. Das Unternehmen erhält damit dringend benötigten Raum für seine weitere Expansion.

 

Viel Platz und Flexibilität im ressourcenschonenden Neubau

Das Gebäude wird über insgesamt 12 000 Quadratmeter Fläche zur flexiblen Nutzung für Büros, Besprechungsräume, Labore und für die Produktion verfügen. Zeiss investiert rund 30 Millionen Euro und übernimmt die Baufinanzierung und den Betrieb. Bei den Planungen des Neubaus wurde großer Wert auf Ressourcenschonung gelegt.

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