Von der Arbeitsplanung zur CPQ-Lösung

Die Camos Software und Beratung GmbH mit Sitz in Stuttgart, Anbieter von sogenannten CPQ-Lösungen (Configure Price Quote, Lösungen für die Produktkonfiguration), feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Firmenbestehen. Im vergangenen Jahr haben die rund 100 Mitarbeiter einen Umsatz von über 10 Millionen Euro erwirtschaftet.
Gegründet wurde der Systemanbieter von den beiden geschäftsführenden Geschäftsführern Michael Hüllenkremer und Hans-Jürgen Lehnert sowie zwei weiteren Gesellschaftern als erstes Spin-off des Fraunhofer Institutes für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die Gründer hatten die Vision, dass Spezialisten für Arbeitsplanung ohne Programmierkenntnisse ihr Wissen in einem IT-basierten Expertensystem erfassen können. Also entwickelten die jungen Wissenschaftler die CAPP-Software Engin und brachten sie zur Marktreife. Schon bald wurde diese von namhaften Unternehmen wie Mercedes Benz, Messerschmitt-Bölkow-Blohm und Steyr-Daimler-Puch eingesetzt.
Nach weniger als fünf Jahren war Engin bei etwa 200 Unternehmen im Einsatz und wurde kontinuierlich weiterentwickelt – inspiriert von den IT-Trends und vor allem durch die enge Kooperation mit den Kunden. „Deren Anforderungen stehen immer im Mittelpunkt. So war und so ist eine bedarfsgerechte Entwicklung sichergestellt“, betont Michael Hüllenkremer.
Auch deshalb hat Camos von Anfang an releasefähige kommerzielle Software entwickelt, die leicht an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Ein Team an spezialisierten Informatiker entwickelt die Lösungen, während erfahrene IT-Berater die Kunden bei der Einführung betreuen. Und ein Support-Team unterstützt die Anwender im After Sales.
Das Portfolio weitete Camos auf die Angebotserstellung für komplexe Produkte aus: Der Produktkonfigurator Camos Configurator und das Angebotstool Camos Quotation wurden entwickelt. Zu den Kunden zählen DMG Mori, Homag, KSB, Liebherr und Siemens.

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