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Wie sich mit KI die „Ignoranz“ überwinden lässt

Es ist ja nie schlecht, einen Gelehrten zu Wort kommen zu lassen, werden sich die Veranstalter des vergangenen ESI Forums in Berlin gesagt haben, als sie Professor Francisco Chinesta das Rederecht erteilten. Chinesta ist ordentlicher Professor für Computerphysik an der ENSAM ParisTech in Paris und dort seit 2013 Vorsitzender der ESI-Gruppe für fortgeschrittene Modellierung und Simulation von Materialien, Strukturen, Prozessen und Systemen.
Schließlich machen sich Gelehrte Gedanken über Aspekte, an die sonst keiner zu denken wagt, zum Beispiel weil sie vordergründig naiv erscheinen – so wie hier diejenigen des Heilsbringers künstliche Intelligenz (KI). Da gibt es nach Chinestas Ansicht jedoch noch jede Menge zu klären: „Unsere Erwartungshaltung an KI ist mit der an Elektrizität im Jahr 1801 zu vergleichen, als Alessandro Volta Napoleon Bonaparte die Wirkungsweise seiner Batterie anhand eines stimulierten Frosches zu erklären versuchte.“ Napoleon war derart (unser Bild) elektrisiert und zahlte Volta eine fürstliche Pension, wohl in der Hoffnung, die neuen Erkenntnisse für weitere Erfolge nutzen zu können. Ähnlich viele Vorschusslorbeeren konnten ja die Vertreter von KI bisher ernten.

Mehr hierzu und zur Zukunft von Berechnung und Simulation insgesamt finden Sie hier im Kongressbericht.

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