20 Prozent mehr als 2010

NÜRNBERG, Ende November. Mit gleich vier Superlativen konnte die vom 22. bis 24. November in Nürnberg stattfindende SPS/IPC/Drives an den Start gehen. Auf 104.000 m2 Ausstellungsfläche präsentierten 1.429 Aussteller aus 39 Ländern in 12 Messehallen ihre Produktneuheiten, Trends und Lösungen zur elektrischen Automatisierung. 

Mit einer Steigerung um 20 Prozent zum Vorjahr war der Anteil der internationalen Aussteller noch einmal deutlich gewachsen. Auf der diesjährigen Veranstaltung waren 388 internationale Aussteller aus 38 Ländern vertreten. Zu den am stärksten vertretenen Ländern zählten wieder Italien, die Schweiz, China, Österreich und die Niederlande. Die Ausstellerzahl aus Indien und Frankreich hat sich verdoppelt, die von Tschechien vervierfacht; damit hatten diese drei Länder den Sprung in die Top Ten geschafft.

Auf den Messeforen des VDMA und des ZVEI standen die Trendthemen „Energieeffizienz“, „Industrial Identification“ sowie „Safety and Security“ bei den 24 Podiumsdiskussionen und weiteren Vorträgen im Mittelpunkt. Teilweise waren diese allerdings mäßig besucht, da die Besucher offensichtlich gezielt Gespräche mit den Ausstellern auf deren Ständen suchten. Gemeinschaftsstände zum Thema „Wireless in Automation“ und „Open Source meets Industry“ sowie das „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ boten eine weitere Informationsquelle neben den Messeständen.

Die Messe war außerordentlich gut besucht. Das Gedränge erinnerte an die Zeiten um die Jahrtausendwende auf der Cebit in Hannover. Allerdings ist das Messegelände nach wie vor unübersichtlich und die Orientierung insbesondere zwischen den Hallen fällt schwer.

Mit 69 Vorträgen, einer Trendsession und zwei Tutorials diente der Kongress einmal mehr für fundierten Wissensaustausch zwischen Experten aus Wissenschaft und Industrie. Ob die neu eingeführten Anwenderbeiträge auf positive Resonanz stießen kann noch nicht gesagt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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