Eclipse bekommt Unterstützung

Die Contact Software GmbH (Bremen) ist seit vergangenem Juni Mitglied der Open Source Community Eclipse und will dort in der IoT-Arbeitsgruppe sich engagieren. Eclipse ist der Nachfolger von IBM Visual Age for Java 4.0. Der Quellcode für Eclipse wurde Ende 2001 von IBM freigegeben. Etwa die Hälfte der derzeitig am Eclipse-Basisframework arbeitenden Entwickler wird weiterhin von IBM bezahlt. Im Februar 2004 beschloss das von IBM geführte Eclipse-Konsortium die Gründung der rechtlich eigenständigen Eclipse Foundation, die seitdem für die Entwicklung von Eclipse verantwortlich ist. Eclipse unterstützt die Java-Version 5 ab Version 3.1 und Java 6 ab Version 3.2.
Nächstes gemeinsames Projekt der IoT-Arbeitsgruppe ist eine Testumgebung für Industrie 4.0, die das Zusammenspiel von kommerzieller und Open Source Software für Fertigungsunternehmen erlebbar macht. Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind Bosch, Red Hat, DB Systel, Deutsche Telekom, Huawei, IBM, SAP, Samsung und Siemens. „Open-Source-Komponenten wie die Eclipse-Entwicklungsumgebung, die auch unsere Kunden nutzen, sind das Fundament unserer Elements Plattform“, sagt Contact-Softwareentwicklungsleiter Frank Patz-Brockmann (unser Bild) hierzu auf Anfrage und fügt hinzu: „Auf dieser Plattform baut auch unserer IoT-Angebot auf. Eclipse initiiert dafür wichtige Projekte, zu denen wir beitragen wollen“. Unter dem Dach der Open-Source-Organisation gibt es heute mehr als 30 Softwareprojekte rund um das Thema IoT.

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