Best Practices für Bewertbarkeit des PEP

Wie sich Produktentstehungsprozesse vergleichbar machen lassen, mit dieser Frage beschäftigt sich eine Initiative des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA. Experten, unter anderem von Dassault Systèmes Deutschland mit Sitz in Stuttgart (DS) erarbeiten zu diesem Zweck eine einheitliche Bewertungsmethodik. Neben DS beteiligen sich an der Initiative Contact Software (Bremen), IBM Deutschland (Ehningen) und Transcat PLM (Karlsruhe). Der Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg begleitet das Projekt wissenschaftlich.
Die Initiative „Prozess-Indikatoren casino internet für Product casino Engineering“, kurz PIPE, verfolgt das Ziel, dem Kunden einen Mehrwert zu bieten, indem mit Hilfe von Prozessindikatoren die Prozesse in der Produktentwicklung bei Einführung von PLM-Lösungen in den Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus verbessert werden sollen. Der Nutzen liegt hierbei in einer einheitlichen Bewertungsmethodik. Dadurch entfällt eine langwierige Ist-Zustandsaufnahme. Anhand der Prozessindikatoren soll beim Anwender systemneutral und standardisiert der Aufwand (Zeit und Kosten) für die Integration von neuen PLM-Lösungen in die bestehenden Systeminfrastrukturen der einzelnen Unternehmen gering gehalten werden. Die Lösung dieser Implementierung soll system- und produktunabhängig seitens der Systemanbieter sein, um so die Akzeptanz durch die Anwender zu erreichen.
Der Fokus liegt dabei auf den Kernprozessen Änderungsmanagement, Anforderungsmanagement sowie in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden. „Wer beurteilen kann, wie ausgereift seine Prozesse sind, kann mit Hilfe von Product-Lifecycle-Management-Lösungen gezielt daran arbeiten, sie effizienter zu gestalten. Dies kann letztlich wettbewerbsentscheidend sein“, sagt Achim Löhr, Director PLM Value Selling für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Dassault Systèmes.

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