Heavy Metal auch E-Fahrzeuge?

Das E-Auto darf ruhig schwer sein, oder etwa nicht? Vielleicht hilft es ja den geschundenen Einkäufer von den Automobilherstellern, die es wieder einmal richten müssen. In der nächsten anstehenden Sparrunde müssen sie angesichts anwachsender und schwer abzuverkaufender Neufahrzeughalden liefern. Natürlich ist es meist die beste Idee, etwas zu finden, was man weglassen kann. An manchen Stellen wird es allerdings schwierig – zum Beispiel kommt bei dem Versuch, das Lenkrad wegzulassen, gleich von zwei Personengruppen ein Aufschrei. Und zwar vom scheinbar entmündigten Individuallenker, der gar keine Lust hat auf ohne Volant, und dann noch von den ADAS-Fachabteilungen, die sich, von der Angst getrieben, direkt in die Autonomie-Level-X-Diskussion stürzen.
Da fällt es doch deutlich leichter, den Rotstift beim Leichtbau anzusetzen. Denn dem Kunden scheint dies eh einerlei zu sein. Bis vor Kurzem war ihm ja gar nicht bewusst, dass er einen solchen mit der Unterschrift unter dem Kaufvertrag gleich mitbestellt hatte, obwohl der Leichtbau nicht auf der (langen) Aufpreisliste aufgeführt ist.

Leichtbau droht unter die Räder zu kommen

Bereits in der vergangenen Ausgabe von d1g1tal AGENDA 3/2020 wurde in der Rubrik MOBILITÄTSINDUSTRIE die Kategorie „QUERVERKEHR“ eingeführt. Wir führen diese „bewährte“ Tradition nun fort. Mehr in der aktuellen Ausgabe 4/2020 von d1g1tal AGENDA.

Zu unserem Bild: Der BMW i3, obwohl 2013 bereits auf dem Markt gekommen, ist immer noch eine Ikone in Sache Leichtbau in der Elektromobilität. Da können die anderen (noch) nicht mithalten.

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