Mehrwert von PLM erkennen

Wie smart entwickeln Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen? Europäische Beratungsunternehmen und Serviceanbieter für Geschäftserfolge mit PLM-Anwendungen, genau zugeschnitten auf mittelständische Fertigungsbetriebe, wollten es genau wissen. E | B | M, d1g1tal AGENDA, helbling, TECHNODAT, SCHWINDT DIGITAL und Wölfel zielen mit einer innovativen Umfrage darauf ab, Daten zu erheben und zu analysieren, wie sich die Unternehmen auf den digitalen Wandel einstellen.

Angesprochen werden mit dieser Erhebung ganz gezielt Verantwortliche in Managementpositionen wie CxOs oder Entwicklungs- und Produktionsleiter, aber auch IT-Mitarbeiter und Key User in Entwicklung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau der mittelständisch geprägten Fertigungsindustrie. Der Charme der Umfrage liegt darin, dass sie wirklich zu 100 Prozent anonym abläuft, in Nachgang also niemand ungewollt mit Offerten zu IT-Produkten behelligt wird. Zudem erfolgt quasi in Echtzeit eine Auswertung der gemachten Angaben auf Basis des Stands der Anwendung in der eigenen Branche. Hier haben die Initiatoren der Umfrage ihre umfassende Erfahrung eingebracht.

An die tausend Firmen wurden bereits kontaktiert, und bisher gab es gut 90 qualifizierte Rückläufer, die interessante Einblicke in die gelebte Digitalisierungspraxis rund um PLM liefern. Wir lüften kurz den Vorhang und stellen einige Ergebnisse vor:

  • Product Lifecycle Management (PLM) hat in den befragten Unternehmen – im Gegensatz zu ERP, CRM (Customer Relationship Management) oder CAD – nicht den Stellenwert, der ihm eigentlich zustünde.
  • PLM ist nur in wenigen Unternehmen in seiner ganzen Tragweite und möglichen Mehrwerte bekannt oder wird nicht seinen Potenzialen entsprechend verortet.
  • PLM-Angebote müssten niederschwelliger erfolgen. Das bedeutet, dass die PLM-Anbieter Kompetenzen und Engagement voraussetzen, die die Anwenderfirmen (noch) nicht haben beziehungsweise nicht leisten können oder wollen.
  • Die Potenziale von PLM sind firmeninternen Sponsoren durchaus bekannt, gehen aber im allgemeinen „Grundrauschen“ der Digitalisierung unter.

Nicht verschwiegen sollte auch, dass es unterschiedliche Auffassungen über eine umfassende Digitalisierung des Produkt- beziehungsweise Serviceentstehungsprozesses gibt und welchen Nutzen PLM stiften kann, wenn die Digitalisierung des Leistungsangebots nicht an den eigenen Werkstoren endet. Mehr hierzu unter

survey-digital.info

Bild: Pixabay

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