ITI von ESI übernommen

Der CAE-Systemanbieter ESI Group mit Sitz in Paris hat zum Jahreswechsel ITI (Dresden) übernommen. ESI, das über eine weitreichende Expertise im Bereich von Multi-Domain-Lösungen für das Virtual Prototyping im Bereich der 3D- und 4D- („Transienten“), teilweise auch immersiven Simulation von industriellen Erzeugnissen verfügt, erweitert damit sein Portfolio in Richtung der schnellen, aber dennoch aussagekräftigen 0D- und 1D-Systemsimulation. Diese sich gegenseitig ergänzenden computergestützten Repräsentationen helfen bereits in den frühen Konzeptphasen, eine umfassende Funktionsabsicherung der künftigen Produkte zu erreichen. 

ITI begründet seinen wirtschaftlichen Erfolg auf seinem Flaggschiff-Produkt SimulationX, das weltweit von mehr als 700 Firmen in nahezu allen Branchen in 27 Länder genutzt wird. 2014 wurden 5,4 Millionen Euro an Erlösen erzielt, mehr als 60 Prozent davon außerhalb von Deutschland und 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. ITIs Technologieplattform unterstützt die Open-Source-Anwendungssprache Modelica. Besonders wertvoll ist die integrierte Bibliothek von Berechnungsmodellen für eine Vielzahl von Anwendungen (im Bereich der Mechanik, Elektronik, und für zusammengesetzte Systeme wie hybride Antriebskomponenten).
„Wir sind völlig von komplementären Natur der Simulationstechnologie von ITI und dem Virtual-Engineering-Angebot der ESI Group überzeugt. Wir freuen uns sehr, uns dem Team von ESI anschließen zu können“, sagte der Firmengründer und bisherige geschäftsführende Gesellschafter von ITI, Andreas Uhlig (unser Bild), hierzu auf Anfrage.

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