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Karlsruher ERP-Anbieter geht in US-amerikanische Hände

Unser Bild zeigt den langjährigen CEO Werner Strub (links), der zum 1. Januar 2018 seinen Posten an Baris Ergun abgegeben hatte. Wird Ergun den Staffelstab nun weiterreichen?

Forterro, unterstützt von Battery Ventures, hat Ende Juni eine Vereinbarung zur Akquisition der Abas Software AG (Karlsruhe) bekannt gegeben. Die Akquisition folgt einer Reihe von strategischen Produktinitiativen und Management-Engagements bei Abas und macht deutlich, dass der begonnene Ausbau des Cloud-Portfolios, eines größeren Ökosystems von Produkten rund um das Kern-ERP-Produkt, sowie neuer Branchenlösungen aus der Cloud, schneller vorangetrieben werden sollen. Es ist davon auszugehen, dass die Akquisition Abas die Möglichkeit verleiht, seine Ökosysteme und seine internationale Präsenz auszubauen und gleichzeitig die Markteinführungszeit neuer, verbesserter Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen, indem Ressourcen, Fachwissen und das Kapital der neuen Gruppe und ihrer Schwesterunternehmen genutzt werden können, ist hierzu in einer Unternehmensmeldung zu lesen. Die Übernahme muss noch durch die entsprechenden Kartellämter genehmigt werden.

Abas wurde 1980, unter anderem von Strub, gegründet und stellt heute rund 4 000 mittelständischen Produktions- und Handelsunternehmen weltweit ein weitreichendes ERP-Portfolio zur Verfügung. Aktuell beschäftigt das noch in Privatbesitz befindliche Unternehmen 450 Angestellte und ist mit Niederlassungen und über Partner in 27 Länder vertreten.

Forterro ist ein Zusammenschluss von Firmen, die ERP-Software für KMUs in speziellen geografischen oder vertikalen Märkten bereitstellt. Mit Zentrale in Austin, Texas, unterhält Forterro Unternehmen in Schweden, der Schweiz, Frankreich und Polen sowie regionale Büros und Forschungs- und Entwicklungszentren.

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