Pioneers Studie zur Innovationslandschaft der DACH Region: Abbildung 1Warum Unternehmen Innovation betreiben

Pioneers Studie: Startups und Senior Management sind entscheidend für eine positive Innovationskultur

Pioneers untersuchte zum ersten Mal die Innovationslandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Die Studie gibt Einblicke in die Art und Weise, wie Unternehmen Innovationsmaßnahmen in Angriff nehmen. Die Befragung von 104 Großunternehmen mit Hauptsitz in der DACH Region zeigt, weshalb auf Innovation gesetzt wird und beschreibt Erfolgsfaktoren und Hindernisse. Gefragt wurden Führungspersonen, größtenteils LeiterInnen für Innovation oder Digitalisierung, aus Unternehmen mit durchschnittlich 1.000 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von EUR 500 Millionen oder mehr. Die Erkenntnisse beziehen sich auf die gängigsten Innovationsansätze, einschließlich Initiativen für die eigenen MitarbeiterInnen (Intrapreneurship), der Zusammenarbeit mit Startups sowie Partnerschaften zwischen Unternehmen.

“Zum ersten Mal wurde das Thema unterschiedlicher Innovationsansätze in Unternehmen im DACH Raum in dieser Breite analysiert und wir freuen uns, dass so viele Key Player teilgenommen haben”, so Anton Schilling, Leiter des Beratungsarms von Pioneers. “Wir erkennen, dass Unternehmen in erster Linie auf Innovation setzen, um einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen – eine Tatsache, die bei unseren eigenen Projekten immer wieder bestätigt wird.”

Der vollständige Bericht wird im Herbst 2019 veröffentlicht. Die folgenden Details bieten eine Vorauswahl der wichtigsten Ergebnisse:

Woran scheitert Intrapreneurship?

Wettbewerbsvorteil: Warum Unternehmen Innovation betreiben

Großunternehmen der DACH Region setzen auf Innovation, um Wettbewerbsvorteile zu gewinnen (82%), Umsatz zu steigern (57%) und sich an die Erwartungen der Kunden und Kundinnen anzupassen (51%) (Abbildung 1).

Intrapreneurship: Positive Innovationskultur im Fokus

Obwohl viele Unternehmen versuchen, mithilfe von Intrapreneurship-Programmen Innovation zu betreiben, werden 65% der Projekte nicht erfolgreich umgesetzt, meist aufgrund von internem Widerstand (Abbildung 2). Die Verbesserung der internen Innovationskultur sollte daher die höchste Priorität haben.

Umfrageergebnisse weisen auf zwei Faktoren, die interne Innovationskulturen fördern: die Einbeziehung des Managements (79% der Befragten geben an, dass das Engagement der Führungskräfte für Intrapreneurship-Initiativen von entscheidender Bedeutung ist) und die Zusammenarbeit mit Startups.

Innovation mit Startups: Auf diese Formate setzen Unternehmen

88% der befragten Unternehmen arbeiten mit Startups. Entscheidende Erfolgsfaktoren für Startup-Innovation sind klare Erwartungshaltungen (62%), Engagement der Führungskräfte (52%), Einsatz für die Kollaboration (48%), klare strategische Planung (41%) und schnelle Kommunikationswege (40%) (Abbildung 3).

Viele Unternehmen veranstalten Pitch-Wettbewerbe (49%) oder Hackathons (39%), um eine große Anzahl potenzieller Kooperationspartner kennenzulernen. Den am besten geeigneten Startups werden daraufhin finanzierte PoCs (Proof of Concept bzw. Prüfung der Durchführbarkeit) (69%) sowie Zugang zu Daten (53%) und KundInnen (59%) angeboten. Acceleratoren sind bei Unternehmen sehr beliebt: 41% der Befragten bieten eigene 6-12-monatige Programme und kombinieren somit die zuvor genannten Formate. Inkubatoren (13%) oder Arbeitsräume (19%) werden seltener angeboten.

Die meisten Unternehmen (72%) suchen externe Unterstützung für Kollaborationen mit Startups. 38% beschäftigten externe Berater, rund 20% arbeiten mit Universitäten oder externen MentorInnen. Insgesamt sind Unternehmen, die externe Unterstützung einholen, mit den Ergebnissen zufriedener als diejenigen, die es nicht tun.

‘Multi-Corporate’ Innovation: Die Suche nach dem perfekten Partner

Obwohl 78% der befragten TeilnehmerInnen bereits versucht hatten, sogenannte ‘Multi-Corporate’ Innovationsmaßnahmen umzusetzen, sind die Erfolgsraten wesentlich geringer, als bei Startup-Innovationsprojekten. 47% der Befragten begründen dies mit der Schwierigkeit, den richtigen Unternehmenspartner mit ähnlichen Zielen aus einer anderen Branche zu finden (Abbildung 4). Die Hauptziele der ‘Multi-Corporate’ Innovation sind Produktentwicklung (65%), Ökosystemaufbau (40%) und Prozessinnovation (40%).

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