PSS

Das SAP-PLM-Modul „Product Structure Synchronization“ (PSS) weist Relationen (Verlinkungen) zwischen jeder Position in der Konstruktionsstückliste und in der Fertigungsstückliste eine eindeutige Relation zu. Somit ist im Fall einer Änderung offensichtlich, welche Positionen jeweils betroffen sind. Bei diesem Übergabevorgang kann der Anwender auch manuell eingreifen: Er kann beispielsweise in der Fertigung Komponenten von der Änderung unberührt lassen oder Umstrukturierungen in der Fertigungsstückliste durchführen. Der Anwender kann auch definieren, ab wann eine Änderung gelten soll. Die ursprünglich erzeugte Verlinkung der Objekte zwischen den beiden Stücklisten bleibt davon unberührt.
Auf diese Weise hat SAP einen Mechanismus zur Konfliktbearbeitung umgesetzt, etwa wenn eine Position gelöscht oder eine Mengenänderung durchgeführt werden soll. Schließlich übernimmt die Fertigung nicht jede Änderung aus der Konstruktion unkommentiert. PSS stellt Unterschiede der Stücklistenpositionen in Form einer Konflikttabelle dar, und der Anwender kann entscheiden, welche Änderungen er übernehmen will und welche nicht (natürlich entsprechend seinen zugewiesenen Rechten). Er wird durch diesen Prozess geführt, weshalb SAP dies auch „Guided Structure Synchronization“ nennt.

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